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Projekte

Once Upon a time...

Die Serie „ Once upon a time….beschreibt eine fortlaufende Geschichte, die einst in der Natur begann und im laufenden Prozess immer weitere Plätze fand, an denen sie realisiert werden konnte. 

Der Titel der Serie bezieht sich in erster Linie auf den Prozess der Vergänglichkeit, die zum Thema gemacht werden will. Die Serie begreift sich als Installation und geht an ausgewählten Plätzen in Interaktion mit dem gewählten Ort. Meist finden sich diese Plätze in Natur oder haben einen Bezug zu urbanem Raum und wollen Botschaften bringen.

Die konstruktivistische Basis dieser Stäbe – versenkt im Erdreich oder sie stehen auf verzinkten Platten  – trägt  wildes Gebilde aus dünnem Maschendraht, formal so wenig fassbar wie eine Cumuluswolke und mit dem Handelsbegriff „Hasendraht“ geradezu poetisch umschrieben. Die Stäbe sind zunächst hochglänzend, der Draht ist naturbelassen oder pink beschichtet und gibt das Licht aus der Umgebung in allen Erscheinungen zurück: bei hellem Sonnenschein anders als unter trübem Himmel, bei nächtlichem Kunstlicht unter verschiedenen Leuchtmitteln anders, je nach Hintergrund zudem als Schatten auf Boden oder Wand. Immer aber bleibt die Erscheinung des Lichts immateriell und die Form offen trotz gelegentlich eingesetzem Eisengrund.

 

Die Installationsreihe bezieht im laufenden Prozess Modelle und kleine Skulpturen ein. Diese werden dann an ihrem zugewiesenen Platz ihre immer von Freude und Hoffnung getragene Botschaft erzählen.

 

Martine November 2021